Archive for October, 2007

October 31st, 2007

Abflug

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IMG_0324 Das nenn ich mal einen Service, am Gate 1 Samui Airport angekommen, stell ich mit Freude fest, es gibt kostenloses Internet. Das nenn ich mal einen Service.

Was nicht so doll ist, es regnet gerade in Stroemen, ich glaub die Welt geht gleich unter. Naja, der Tag war traumhaft, ich habe mir viel Wellnes geleistet, eine Stunde Fuss-Massage, 4 Euro, neuer Haarschnitt, 4 Euro und viel Sonne, Strand und Meer, unbezahlbar.

Jetzt gehts zurueck nach Bangkok, dort schnell in ein Hotel einchecken und dann mal schaun, wo es noch die ein oder andere Halloweenparty gibt.

Gruesse nach Berlin, viel Spass Euch in der Hauptstadt!

October 30th, 2007

Ko Samui

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Meine letzte Nacht im Sueden verbringe ich nun doch auf Ko Samui. Heute Mittag bin ich mit dem Schnellboot von Ko Tao aus in Richtung Samui aufgebrochen und nach 2 Stunden auf der Insel gestrandet.

Einquartiert habe ich mich diesen Mal nicht im Banana Fan Sea Resort, sondern etwas billiger im Samui Coral Resort, was unter italienischer Leitung recht neue Bungalows vermietet.

Kaum angekommen staune ich ueber den recht kleinen Strand, der mir vom letzten Mal noch ganz anders in Erinnerung war. Da aber zur Zeit Vollmond ist, faellt die Flut entsprechend gewaltiger aus. Im Laufe des Nachmittags kommt mit der Ebbe aber auch der Strand zurueck und dem Badevergnuegen steht nichts mehr im Wege.

Und so langsam kann ich den Gedanken an Pasta und Pizza nicht mehr verdraengen. War wohl nicht so clever, sich in einem italieneischen Resort einzuquartieren. Erst mal Thai-Nudeln mit Chicken und ordentlich Thai-Gemuese bestellen und den Gedanken ganz weit verbannen.

Beim Schlendern durch die Hauptstrasse von Chaweng bin ich nun auch auf der Suche nach einigen Souvenirs, allerdings werd ich wohl wie auch die Jahre davor ohne selbige zurueckkehren, da es doch immer der gleiche Touri-Ramsch ist.

Im Resort zurueck kann ich dann nicht mehr anders, Penne muessen her und zwar viel. Es ist ein Traum, Penne Arrabiata mit viel Parmesan….

October 30th, 2007

Ko Tao

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IMG_0306 Die letzten Tage waren ein Traum. Nachdem ich auf Ko Tao angekommen bin und mich mit dem Taxi auf den Weg in Richtung Ao Tanote mache wird mir schnell klar, was der Fahrer mit starkem Regen in den letzten 6 Tagen meinte. Die Strassen beziehungsweise die Piste ist quasi nicht mehr vorhanden. Die erten 1,5 km qualt sich der Jeep die steile Bergstrasse nach oben, bis wir auf einen Bautrupp stossen, die mit Sandsaecken, Palmwedeln und Geroell versuchen, die Piste zu flicken. Nach kurzem Gespraech wird klar, mit dem Auto werd ich sicherlich nicht in mein kleines Paradies kommen.

Soll ich aufgeben und in ein anderes Resort? Nein, nicht mit mir. Da ich ungefaehr weiss, wie weit es noch ist entschliesse ich mich, den Rest des Weges zu Fuss zu gehen. Nicht gerade angenehm in der Mittagssonne mit 20 kg Gepaeck, aber auch nicht unmoeglich. Der Weg ist recht Muehsam, teilweise steil nach oben, dann wieder genau die gleiche Passage nach unten. Der Schweiss rennt an mir in Sturzbaechen nach unten aber der Ausblick aufs Meer, hindurch zwischen Palmenheinen und Granitfelsen macht das Ganze vergessen. Nach 45 Minuten erreiche ich mein Ziel und staune nicht schlecht, als ich erfahre, dass ausser mir genau ein weiterer Tourist in der Bucht ist. Ein Traum. Da nichts los ist bekomme ich einen super Discount auf den Bungalow und kann es auch kaum erwarten in meiner Haengematte ueber die Bucht zu schauen.

Die naechsten Tage gestalten sich sehr ruhig, schlafen, schnorcheln, essen, faulenzen, lesen, schlafen….

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October 27th, 2007

Die Haengematte wartet schon auf mich

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IMG_0285 Nach 3 Tagen Ko Samet bin ich nun fuer einen Tag in Bangkok um die Reise auf die letzte Insel fuer dieses Jahr zu organisieren. In sechs Stunden gehts zum Bus-Terminal und von dort aus mit dem Nachtbus nach Chumphong, wo dann das Boot auf mich wartet, welches mich in Richtung Ko Tao schippert - meine Schildkroeteninsel.

Letztes Mal hatte ich nur selten die Gelegenheit, dort ins Internet zu kommen, ich bin gespannt, was sich in zwei Jahren alles getan hat.

Am 31. werde ich von Ko Samui aus nach Bangkok zurueck fliegen und dort meinen letzten Tag verbringen bevor es wieder zurueck nach Hause geht. Soweit die Planung, vielleicht finde ich ja doch noch einen lukrativen Job hier :-)))

October 27th, 2007

Ko Samet - Mallorca der Thais

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IMG_0200 Nach kurzer Fahrt mit dem Bus vom Ekkamai Bus Terminal aus erreicht man nach ca. 3 Stunden den Hafen Ban Phe. Dort warten zahlreiche Boote auf die Thai-Touristen um sie auf die ca 45 Minunten entfernte Insel Samet zu bringen. Schon im Bus war ich der einzige Farang (westlicher Tourist) und dies aendert sich auch nicht im Hafen und auf der Ueberfahrt. Dort angekommen steht man auf einem kleinen Platz und ist umringt von gruenen Insel-Taxen, welche zu stolzen Preisen die Touristen in die Resorts verteilen. Der Eintrittspreis von 400 Bath in den Nationalpark ist meiner Ansicht nach etwas ueberzogen, da von Nationalpark wenig zu sehen ist.

Die Insel ist infrastrukturell bestens ausgestattet, zwei 7eleven, zig Boutigen, Restaurants und Bars, Frieseure, Bankautomaten, alles was noetig ist.

Die Straende sind einzigartig, feinster weisser Sand, man benoetigt eine Sonnenbrille, wenn man am Strand sitzt, da Wasser und Sand soviel Licht reflektieren und man kaum die Augen offen halten kann.

IMG_0249 Die Resorts sind alle direkt am Strand und nicht gerade das, was man sucht, wenn man sich nach Ruhe und Erholung sehnt. Die Badestraende werden abends ins Restaurants umgebaut, kleine Tische und Liegematten sorgen fuer Bequemlichkeit, Musik - teilweise live - beschallt den Strand und Massen von Touristen lassen sich in den Restaurants nieder und geniessen den Catch of the day. Anschliessend gibt es sensationelle Feuershows am Strand, teilweise Feuerwerk und gegen 23 Uhr trifft sich alles in den Discotheken, wo Livemusik mit Konservenmusik wechselt.

IMG_0239 Herrausragend ist das Essen dort, Seafood kann wohl kaum frischer und abwechslungsreicher sein. Muscheln, Fische, Prawns, Schnecken, Krebse (teilweise Riesenkrebse, die ich noch nie zuvor gesehen habe) werden direkt am Tisch auf Kohle-Bottischen fertig gegart oder kommen vom Grill. Allerlei Beilagen von in Ananasfruechten gegarter Reis, Maiskolben, Kartoffeln runden das Essen ab. Hier koennte ich wohl fettleibig werden.

Inzwischen gesellen sich zu den Thai-Studenten, die hier herkommen um ein paar Tage mit ihren Liebsten die Uni zu schwaenzen und den normalen Thai-Touristen auch einige Westler, vornehmlich Europaeer.

Auch wenn sich das Inselleben eher um Party als um Ruhe und Erholung dreht, so ist es doch zumindest aktuell noch ruhig genug und man findet genuegend Plaetze die Erholung spenden. Der Vergleich mit Mallorca ist auch nicht ganz gerechtfertigt, da man die Relation beachten muss. Es sind keine Menschenmassen auf der Insel, nur im Vergleich zu Inseln wie Ko Muk merkt man den Unterschied.

Das Meer ist traumhaft klar und angenehm temperiert, keine Quallen oder ahnliches Getier, welches einem den Badespass verderben koennte. Einzig die Jetski und Bananen-Boote stoeren das Strandleben ein wenig. Daher einfach selbst mal den Jetski besteigen und den Fahrtwind bei der rasanten Fahrt ueber die Wellen geniessen.

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October 25th, 2007

Beachlife

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IMG_0259   Man merkts bestimmt auch an den selten werdenen Posts, das Strandleben hat mich wieder. Und mit dem Strandleben auch die Faulheit - den lieben langen Tag einfach gar nichts machen, ein Nickerchen nach dem anderen, Schwimmen, Essen und Lesen.

Morgen gehts weiter, erstmal zurueck nach Bangkok und dann wohl nochmals weiter in den Sueden. Ayhuttaya steht auch noch zu Debatte, allerdings regnet es dort gerade ein wenig zu viel, so dass mal wieder alles ueberflutet ist. Man wird sehen.

Werd mir jetzt mal den Catch of the day anschauen und sehen was ich mir heute zum Abendessen goenne. King Prowns und Muscheln gabs gestern, dazu noch Fisch und Mais vom Grill und eine Fleisch-Spiess.

October 23rd, 2007

Kurzer Zwischenbericht

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Ich bin gestern Abend zurueck nach Bangkok geflogen und hab mich dort mit David auf ein paar Bierchen getroffen. Heute Morgen ging es dann direkt weiter in Richtung Ko Samet, wo ich mich inzwischen aufhalte.

Ko Samet: weisse Straende, blauer Himmer und super heiss…

Beachlife….

October 21st, 2007

Tempel, Tempel, Tempel

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Nachdem es gestern doch sehr spaet wurde stehe ich etwas zoegerlich auf. Es ist kurz nach sieben und die Nacht in der Ivy-Bar laesst mich wuenschen, ich koennte noch ne Weile unter der Decke bleiben.

Tag Zwei in den unueberschaubaren Tempelruinen von Angkor und Umgebung. Noch immer beeindruckt werd ich von Tempel zu Tempel gebracht und jeder hat seinen eigenen Reiz. Auch die Klettertouren durch die Anlagen sind mehr als Aufregend, immerwieder entdeckt man kleine Ecken die voellig unwirklich darauf warten, entdeckt zu werden.

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Zwischen den Ruinen sieht man ab und an ein paar Affen umherklettern, kleine und grosse Geckos, Salamander und aehnliches Getier macht sich auf den Steinquadern in der Sonne ein leichtes Leben.

Ich weiss schon gar nicht mehr wie viele Fotos ich gemacht habe in zwei Tagen, es wird spannend, die alle auszusortieren.

IMG_0150 Mein Fahrer erzaehlt viel von sich, den Leuten hier, der Kultur, Gesellschaft und wie die Dinge hier so laufen. Unter anderem erzaehlt er auch, dass er neben seinen drei eigenen Kindern, die seiner Schwester aufzieht, da sie, wie auch sein Schwager vor Kurzem an Aids gestorben sind. Somit ist er mit seinem Fahrerjob der Einzige, der sechs Kinder, seine Frau und die Schwiegermutter seiner verstorbenen Schwester durchbringen muss. Er laed mich schliesslich am spaeten Nachmittag ein, seine Familie zu treffen. Wir fahren von Siem Riep zurueck in Richtung Tonle Sap See und machen halt in einem kleinen Dorf halt. Einige Bambushuetten sind auf Stelzen halb in den Fluss gebaut und bestehen lediglich aus einem Raum und einem kleinen Anbau ueber dem Fluss, der als Kueche dient.

Die ganze Horde von Kindern begruesst mich herzlich, sein kleiner Sohn ist noch dabei sein Mittagsschlaf in der Haengematte zu beenden. Nachdem ich seine Hochzeitsbilder sehen darf, nebenbei versuche, mir die Namen seiner Kids einzupraegen, die ohne Pause auf mich einprabbeln und mich korrigieren bekomme ich eine kleine Hausfuehrung.

IMG_0148Kaum vorstellbar, wie die ganze Horde dort untergebracht ist. Die Huette ist maximal 5 x 5 m gross, durch kleine Vorhaenge in einige Schlafecken aufgeteilt und auf dem Boden in den Schlafecken liegen lediglich ein paar superduenne Schaumstoffmatten. Durch den Bretterboden erkennt man den Fluss unter sich.

Sein groesster Sohn, 15 Jahre alt, fuehrt mich in den lokalen Wat, gefolgt von all seinen Geschwistern und mehr und mehr Kids aus dem Dorf schliessen sich uns auf dem Weg dorthin an. Eine wahre Horde tummelt sich um mich und jeder versucht irgendwie irgendwas zu sagen. Egal welche Sprache, egal obs verstanden wird oder nicht. Der Laermpegel ist nicht schlecht. Nach einer kleinen Minifuehrung und viel lustigem Tumult werd ich von meinem Fahrer abgeholt und wir machen noch einen kleinen Abstecher in Richtung See. Mit einem leicht hinter den Wolken verschleierten Sonnenuntergang neigt sich der Tag dem Ende und ich freu mich nun auch, ein kleines Nickerchen zu machen.

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October 20th, 2007

Der zweite Tag in Siem Reap

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IMG_0745 Jessas, ich kann es kaum glauben, mein Wecker reisst mich um 4:30 Uhr aus dem Schlaf - ja, 4:30 Uhr morgens!

Noch etwas verschlafen schwing ich mich in mein Tuk-Tuk und lass mich zum Ticketcounter bringen wo ich auch noch verschlafen wie ich bin in eine Kamera laecheln soll, da bei meinem Tempalpass ein Foto erforderlich ist. Egal, ein leicht gezwungenes Ginsen ziert nun meine Eintrittskarte die stolze 40 USD kostet und mich nun zum offiziellen Tempelritter macht.

Nach kurzer Schaukelfahrt erreiche ich Angkor Wat. Leider nicht alleine, da der Sonnenaufgang aktuell wohl ein Verkaufsschlager zu sein scheint. Egal, in der Daemmerung such ich mir ein lauschiges Plaetzchen mit guter Aussicht und Auflagemoeglichkeit fuer die Kamera und harre der Dinge die da kommen moegen.

Stetig wird es heller und als sich der gluehend rote Feuerball hinter den fuenf Tuermen des Angkor Wat emporarbeitet bin ich mehr als sprachlos. Einfach faszinierend! Selbst die ganzen Chinesen, die sich in Heerscharen mit Stativ und allem was dazugehoert laut schnatternd an einem kleinen Bassin im Vorhof des Tempels aufgereiht haben verstummen.

Tief beeindruckt schiess ich wie wild ein Foto nach dem anderen. Und ich versprech Euch, ich werde Euch zu Tode langweilen damit, wenn ich wieder zurueck bin…

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Sobald das Tageslicht ausreicht mach ich mich mit meinem Stefan (ja, der Reisefuehrer) auf den Weg und erkunde das Gelaende. Bestimmt 3 Stunden streife ich von Relief zu Relief, schau mir Hinduistische Schlachtszenen an, verweile an der ein oder anderen Stelle, arbeite mich Stueck fuer Stueck dem innersten Bereich entgegen und bin tief beeindruckt von der Baukunst und den handwerklichen Faehigkeiten, die das hier alles erschaffen haben.

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Ein kleiner Wehmutstropfen, ich hab auf meiner ganzen Reise mal abgesehen von Bangkok an keiner Stelle so viele Terroristen, aehmmm Touristen gesehen wie hier. Es ist nicht ganz einfach, Fotos zu machen, da stets irgend jemand direkt vor der Linse steht oder ins Bild rennt. Aber, ich habe Zeit. Viele der Touristen hier machen die Tour an einem Tag, entsprechend flott geht es von Tempel zu Tempel. Da ich drei Tage Zeit habe kann ich das Ganze sehr gelassen angehen und auch mal ein Weilchen warten um den richtigen Augenblick fuer ein Bild zu erhaschen. Inzwischen weiss ich auch, dass momentan ca. ein Zehntel der Massen im Vergleich zur Hochsaison unterwegs sind - ich will mir das gar nicht vorstellen, wie es da zugehen muss.

IMG_0031 Die Tour geht weiter, Angkor Thom, Bayon und weiter unzaehlige kleine Tempel sind auf meinem Programm. Hoehepunkt ist aber definitiv Wat Phrom. Wie verwunschen liegt dieser Tempel inmitten vom Dschungel und wird mehr und mehr von Selbigem in Beschlag genommen. Baeume wachsen auf Tempeldaechern, Mauern werden umschlungen von riesigen Wurzeln, die Vegetation macht sich breit, wo immer sie kann. Ich komme mir vor wie Indiana Jones waehrend ich durch die Anlage klettere. Mehr kann ich dazu gar nicht erzaehlen, das muss man gesehen haben. Vielleicht helfen meine Bilder ein wenig, das zu vermitteln was ich hier erlebt habe.

Bei meinen Klettertouren treffe ich Johanna wieder, die UN-Mitarbeiterin, die ich bereits auf dem Boot nach Siem Reap kennengelernt habe. Zusammen suchen wir Motive, plaudern ein wenig und verabreden uns schliesslich zum gemeinsamen Abendessen.

Auf dem Heimweg halte ich noch bei einer kleinerem Tempelanlage und beim koeniglichen Badesee, der so gross ist, dass Schiffe darauf fahren. Nicht schlecht fuer eine Badewanne.

Bevor es dann aber in den Hotelpool geht entschliesse ich mich spontan zu einem weiteren Besuch des Angkor Wat, da sich nun die Sonne langsam neigt und die Tempelanlage in ein anderes Licht gehuellt ist. Der Anblick ist noch immer ueberwaeltigend.

Morgen mehr, hab Hunger…

Uebrigens Tim, was mir noch spontan einfaellt, ich hab einen Anflug von Muskelkater - in dem Beinen zwar vom Klettern aber der Rest meines Koerpers hat mein gestriges Kraftraining noch nicht ganz verarbeitet.

PS: Schon mal auf einer englischen Tastatur ohne Aufdruck getippt? Nein? Ich auch nicht, macht die Tipperei hier aber echt interessant…

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October 19th, 2007

Siem Reap

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IMG_0716 Der Morgen startet frueh, 5 Uhr aufstehen, Rucksack packen und zum Bootsanleger fahren. Dort sammeln sich langsam die Mitfahrer und zum ersten Mal seh ich nun auch mein Gefaehrt aus naechster Naehe. Das Boot gleicht eher einem U-Boot und ich frage mich, ob die Fahrt wohl Unterwasser sein wird.Who cares, hauptsache ankommen :-)

Wie in einem Flieger sitz ich nun also in meinem U-Boot, welches - kaum den Steg verlassen - ordentlich Gas gibt. Ein kurzes Nickerchen folgt und nach selbigem trau ich mich auch mal das Boot zu verlassen und draussen Platz zu nehmen. Es ist nicht ganz ungefaehrlich, mit einem hoellen Tempo rasen wir nordwestwaerts in Richtung Siem Reap und es gibt ausser einem kleinen 30 cm hohen Gelaender am Bug des Schiffes keine Absperrung. Die Kletterpartie lohnt aber. Entlang des Flusses saeumen sich winzige Fischerhuetten und soweit das Auge blickt ist nur Wasser zu sehen. Ein richtiges Ufer gibt es nicht, da aktuell noch Regenzeit ist und das ganze Land ueberflutet ist. Daher steht auch alles Gruen im Wasser und nur die Formation der Baeume laesst erahnen, wie die Ufer in der Trockenzeit wohl verlaufen muessten.

Sensationelle Szenen fliegen an einem vorbei, badende Kinder, Fischer, Familien in ihren auf Stelzen gebauten Huetten, Palmen, und und und. Beschreiben kann man das eigentlich gar nicht.

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So langsam mache ich mir Sorgen um meine hohe Stirn, die sehr exponiert durch den Fahrtwind der Sonne ausgesetzt ist und ich verziehe mich zu einem weiteren Nickerchen in meinen Walfischbauch.

IMG_0732 Wieder draussen lerne ich eine niederlaendische UN-Mitarbeiterin kennen, die eigentlich im Gaza-Streifen arbeitet und zur Zeit einen Mini-Urlaub in Kambodscha verbringt. Wir schnattern noch ne Stunde und erreichen auch schon den Hafen von Siem Reap, an dem bereits Menschentrauben von Tuk-Tuk-Fahrern auf die ankommenden Touris lauern.

Ich werd von einem recht netten und vorallem fliessend Englisch sprechenden Fahrer angesprochen, der mich fuer einen USD die 15 km bis in die City bringt. Auf der Fahrt erzaehlt er mir viel ueber Kultur, den Krieg, die KR und seine Familie. Da er einen netten Eindruck macht und sich auch in der Geschichte gut auszukennen scheint buche ich ihn fuer den naechsten Tag zur Tempelbesichtigung und verabrede mich tatsaechlich auf 5 Uhr MORGENS(!!) mit ihm, damit ich zum Sonnenaufgang in den Tempelanlagen bin.

Ja und da steh ich also nun vor meinem Palast. Das Le Meridien Angkor beherbergt mich nun die naechsten 3 Naechte und kurz nachdem ich meinen Begruessungsdrink zu mir genommen habe und mich im Zimmer ausbreite klopft es an der Tuer.

IMG_0733 Mit frisch fritierten Chips und drei im Sektkuebel mit Eis servierten Angkor-Bier und einem kleinen Briefchen werde ich ueberrascht. Und ueberrascht bin ich wirklich! VIELEN LIEBEN DANK!!!

Also trink ich mein Bierchen und mach mich auf in die City, einen ersten Ueberblick bekommen und endlich wieder was essen.

Und noch was angemerkt, von dem Essen hier wird man bestimmt nicht dick, es ist Gesund, Abwechslungsreich und tut Koerper, Geist und Seele gut, gell Schwesterle.


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